Tourberichte


 


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Norditalien, Kärnten 18.05.-03.06.07,  Fotos

Nun hat es mich doch wieder in den Süden gelockt! Ich wollte an einen See, irgendwo im Alpenraum oder Italien. Aber warum immer Garda oder Maggiore? Es gibt viel schönere, verschwiegenere Ecken in den Alpen!

Mein erstes Ziel: Alpbachtal. Hier habe ich in der einfachen, familiären Pension "Wiesheim" gut übernachtet und die nette Gastfreundlichkeit des älteren Ehepaares schätzen gelernt. Dann fuhr ich in die Brenta-Dolomiten, an den Lago di Molveno, und hatte ein schönes 3***Zimmer mit DU/WC/TV und Balkon in der Residence Garni Alpenrose. Das Hotel-Team um Familie Franchi war sehr freundlich und zuvorkommend. Das Motorrad konnte ich in der hauseigenen Tiefgarage abstellen. Der Preis: 15 € pro Tag, weil Vorsaison! Es war Selbstverpflegung angesagt, im Erdgeschoß stand eine komplett ausgestattete Küche zur Verfügung sowie ein Aufenthaltsraum, und auch eine Sitzgruppe vor dem Haus. Der Supermarkt war 20m entfernt. Der Ort Molveno liegt romantisch an einem Hang, direkt am See. Vom Haus aus war der See in etwa 5 min zu erreichen. Ebenso mehrere Gaststätten. Imposant sind auch die unmittelbar an den Ort grenzenden Brenta-Dolomiten, die man über traumhafte Panoramawege erwandern konnte. Gleich 3 Berghütten (sogenannte Rifugio)  konnte ich an einem Tag zu Fuß schaffen. Von Molveno aus waren Motorradausflüge nach Garda, Lago d Iseo, Lago di Ledro und Idro möglich.

Nach 3 Tagen ging es  weiter Richtung Kärnten, wobei ich auf halben Wege in Domegge di Cadore in einem einfachen Hotel übernachtet habe (15 Euro/ÜF, NICHT empfehlenswert! Aber das Bett war sauber).

In Bodensdorf, direkt am Ossiacher See, verbrachte ich noch 1 Woche in einer gemütlichen kleinen Ferienwohnung mit Balkon und Seeblick (13,70 Euro/Tag incl. Nebenkosten, Selbstverpflegung) Ich empfand den Aufenthalt in Kärnten als sehr entspannend. In der Ferienwohnung hatte ich alles, was das Herz begehrt.

Kaum 1 Stunde in Kärnten angekommen, wurde ich bereits zu einer Schnapsprobe bei einem Nachbarn eingeladen!
Ausserdem eröffnete die Kneipe "BIERO" rein zufällig am selben Abend, und da durfte ich bei der Party natürlich nicht fehlen! Am Pfingstsonntag stieg dann eine richtige Sause, ähnlich einer Apres-Ski-Party, mit Livemusik und Tanz auf den Tischen, da wurde es recht spät, bis ich ins Bett kam.  Es war nie ein Problem, eine Kneipe in Bodensdorf allein zu betreten, ich wurde überall herzlich aufgenommen. Ich habe sehr nette, freundschaftliche Kontakte geknüpft!

Insgesamt war ich 4414 km in 16 Tagen unterwegs.

 Tourdaten:

18.05.07 07.15 Uhr, Tachostand 74389 km; Waldsee – Füssen – Reutte (12.00 Uhr) – Plansee – Linderhof – Partenkirchen -  Wallgau – Sylvensteinstausee – Achensee – Kramsach – Kaiserklamm – Brandenberg – Alpbach

 

19.05.07 08.30 Uhr, 74942 km; Patsch – Igls – Ellbögen – Steinach am Brenner – Sterzing – Ritten – Erdpyramiden – Bozen – Andalo – Molveno (18.30 Uhr)

 

20.05.07 09.15 Uhr, Wanderung  Rifugio Malga  Andalo – Rifugio  Selvata – Rifugio Crosso Altissimo – Molveno (16.00 Uhr), Badestrand

 

21.05.07 75258 km; Molveno – Stenico – Breguzzo – Bagolino - Collio – Bovegno – Iseo – Brescia – Gavardo – Idro – Storo – Ledro – Tenno – Molveno (20.00 Uhr)

 

22.05.07 08.30 Uhr, 75601 km; Molveno – Andalo – Fai di Paganella – Mezzolombardo – san Michele – Lavis – Cembra – Cavalese – Passo di Lavaze – Nova Levante – Karersee – Karerpass – Canazei – Passo Fedaia – Rocca Pietore – Colle Santa Lucia – Passo Staulanza – Zoldo Alto – Forno – Passo Cibiana – Valle – Pieve – Domegge di Cadore(15.30 Uhr)

 

23.05.07 08.00 Uhr, 75853 km; Vigo – Sauris – Lago di Sauris – Ampezzo – Lago di Tramonti – Meduno – Clauzetto (Friuli) – Pielungo – Lago di Verzegnis

 

24.05.07 Fahrradtour Feldkirchen

 

25.05.07 76128 km; Wörthersee – Loiblpass – Bistrica – Begunje – Bled – Bohinjsko See – Podrbo – Tolmin – Kobarid – Srpenica – Zaga – Passo Tanamea – Gemona del Friuli– Venzone - Tarvisio

 

26.05.07 76516 km; Wurzenpass – Planica – Kranjska Gora – Bovec – Predelsee – Arnoldstein

 

27.05.07 76730 km; Wörthersee – Tauernteich - Velden – Keutschach – Pyramidenkogel – Maria Wörth – Villach

 

28.05.07 13.00 Uhr, 76860 km; Villach – Afritz – Klösterle – Himmelberg – Werschling – Steuerberg – Goggauer See – Kraig – St. Veit – Feldkirchen

 

29.05.07 76990 km; Wörthersee Süd – Viktingen – Ferlach – Zell Pfarre – Schairer Sattel – Ebriach – Eisenkappel – Sittendorf – Turnersee – Klopeiner See – Völkermarkt – Diex – Brückl – St. Veit – Lindenfels – St. Urban – Feldkirchen

 

30.05.07 Therme Warmbad Villach

 

31.05.07 77228 km; Feldkirchen – Ebene Reichenau – Nockalm – Innerkrems – Bundschuh – St. Margarethen – Tamsweg – Prebersee – Schöder – Sölkpass – Liezen – Trieben – Triebener Tauern – Oberzeiring – Oberwölz – Neumarkt – Friesach – Metnitztal – YStraßburg – Gurktal – Feldkirchen - Bodensdorf

 

01.06.07 77628 km; Villach – Treffen – Puch – Kreuzen – Stockenboi – Spittal – Steinfeld – Greifenberg – Weißensee – Hermagor – Teschendorf – Bad Bleiburg – Villach – Bodensdorf

 

02.06.07 77800 km; Villach – Wurzenpaß – Podkoren – Fusine – Tarvisio – Thörl – Feistritz/Gail – Windische Höhe – Villach

 

03.06.07 77990 km; Spittal – Mölltal – Heiligenblut – Großglocknerhöhenstraße – Mittersill – Krimml - Gerlospass -  Zillertal – Innsbruck – Fernpass – Reutte – Füssen – Ulm – Stuttgart – Waldsee

 

  Tacho-Endstand: 78803 km

Sachsen/ Böhmen/ Riesengebirge 12.-20.06.05

Warum immer ins südliche Ausland fahren, wenn es in Ostdeutschland und den dort angrenzenden Ländern auch schön ist? Ich wollte schon immer mal ins Riesengebirge, und dieses Jahr habe ich meinen Wunsch verwirklicht.
Da ich nicht aufs Geradewohl hinfahren wollte, und ein Zimmer im Internet zu finden aufgrund der Sprachprobleme ziemlich schwierig war, beschloß ich, die Unterkünfte in Sachsen zu buchen.

Es war alles in allem ein sehr schöner Urlaub, wenn auch mein Fahrgestell durch die vielen Schlaglöcher und holprigen Straßen mächtig gelitten hat! Ich habe  mir so manchmal eine gut gefederte Enduro gewünscht. Landschaftlich kann ich diese Gegend, vor allem das sächsisch-böhmische Grenzgebiet wärmstens empfehlen!!!

Vom 12.-16.06.05 war ich zu Gast bei Veronika und Steffen Bobe im Haus Zschocke in 01776 Altenberg-Waldidylle, Bärenburger Str. 21, Tel. 035052-67941. Ich habe pro Nacht 12,50 € mit Frühstück bezahlt, hatte ein schönes, ruhiges Zimmer mit DU/WC und TV. Steffen fährt selbst Motorrad und stand mir als Tourguide und Berater gerne zur Verfügung. Fotos

Vom 16.-20.06.05 verbrachte ich eine schöne Zeit bei Waltraud und Alfons Opitz in 02747 Großhennersdorf bei Zittau, Niederer Viebig 3, Tel. 035873-40588. Hier hatte ich eine geräumige Ferienwohnung mit 3 Zimmern /DU/WC und TV zur Verfügung. Ich zahlte 12,00 € pro Tag ohne Verpflegung. Außerdem konnte ich den großen Garten mit Swimmingpool mitbenutzen. Fotos

Tourbericht:

13.06.05 mit Steffen über das Böhmische Gebirge nach Usti nad Labem.

Altenberg - Cinovec - Mikulov - Dubi - Teplice - Bzany - Kostomlaty - Milosov - Usti nad Labem - Krupka - Horni Krupka - Fojtovice - Cinovec - Altenberg

14.06.05 Böhmisches Grenzgebiet, ich nenne es mal "Klein Kanada" -  Oberwiesenthal.
Altenberg - Rehefeld - (CZ) Flaje - Kliny - Mnisek - Nova Ves - Kateriny - Maly Haj - Kalek - Nacetin - Hora Svateho Sebastiana - Celna - Vysluni - Medenec - Horny Halze - Perstejn - Srni - Klinovec - Oberwiesenthal - Neudorf - Annaberg-Buchholz - Marienberg - Rübenau - Olbernhau - Deutschneudorf - Deutscheinsiedel -Neuhausen -  Rechenberg-Bienenmühle - Altenberg.      Fotos  aus Böhmen (Usti und Oberwiesenthal)
 

15.06.05 Spaziergang mit Vroni auf den Geising bei Altenberg.
Mittag: Ausflug nach Pirna und in die Sächsische Schweiz.

Altenberg - Pirna - Struppen - Königstein - Bad Schandau - Kirnitzschtal - Saupsdorf - Sebnitz - Bad Schandau - Krippen - Cunnersdorf - Bahratal - Breitenau - Liebenau - Lauenstein - Geising - Altenberg.

16.06.05 Fahrt von Altenberg nach Zittau

(CZ) Cinovec - Fojtovice - Adolfov - Krasny Les - Petrovice - Tisa - Sneznik - Maxicky - Decin - Ludvikovice - Nova Oleska - Vsemily - Rynartice - Kyjov - Zahrady - Krecany - Sluknov - Jirikov - Rumburk - Seifhennersdorf - Oderwitz - Herrnhut - Großhennersdorf. 

17.06.05 über Jeschken /Lausitzer Gebirge nach Harrachov /Riesengebirge

Zittau - (CZ) Hradek - Dolni Sedlo - Rynoltice - Janovice - Zibridice - Jested (Jeschken) - Januv Dul - Domaslavice - Jablonec - Smrzovka - Velke Hamry - Desna - Harrachov. Desna - Welscher Kamm - Hejnice - Raspenava - Filipka - Mnisek - Chrastava - Hradek. Fotos vom tschechischen Riesengebirge und Lausitzer Gebirge

18.06.05 Lausitz - Kraftwerk - Tagebau

Großhennersdorf - Lawalde - Cunewalde - Czorneboh - Bautzen - Königswartha - Oppitz - Milkel - Möna - Uhyst - Drehna - Bärwalde - Sprey - Boxberg - Nochten - Weisswasser - Gablenz - Halbendorf - Schleife - Graustein - Spremberg - Trattendorf - Schwarze Pumpe - Spreetal - Neustadt a.d.Spree - Bärwalde - Uhyst - Kaschel - Klitten - Kreba-Neudorf - Mücka - Sproitz - Talsperre Quitzdorf - Diehsa - Dittmannsdorf - Mengelsdorf - Königshain - Markersdorf - Friedersdorf - Schönau-Berzdorf - Bernstadt - Herrnhut - Großhennersdorf. Fotos von der sächsischen Lausitz

19.06.05 Schneekoppe auf polnischer Seite

Zittau - (PL) Bogatynia - Bratkow - Posada - Mikulowa - Luban - Lubomierz - Jelenia Gora - Karpacz. (Schneekoppe)
Gajniki - Przesieka - Podgorzyn - Sobieszow - Piechowice - Sredina - Iserkamm - Swieradow Zdro - Pobiedna - Nove Mesto - frydlant - Albrechtice - Chrastava - Hradek - Zittau. 
Fotos vom polnischen Riesengebirge


Schweiz/Südtirol 10.06.-20.06.04

Da Sandra, meine Begleitung vom letzten Jahr,  in diesem Juni mitten in ihrer Norddeutschlandtour steckte, die mich weniger interessierte, beschloß ich, alleine mit dem Motorrad zu verreisen. Ich habe keinen Tag davon bereut. Habe viele interessante Leute kennengelernt, konnte Rast machen, sooft ich wollte und gemütlich fahren. Schon bei der Planung des Urlaubs hatte ich mächtig Spaß und Vorfreude. Übers Internet habe ich von den Schweizer Motorradfreunden Heizenberg  erfahren, die ihr  alljährliches Treffen genau an meinem ersten Urlaubswochenende veranstalteten. Da ich auch den Comer See kennenlernen wollte, lag Tschappina in der Schweiz genau auf dem Weg für mich. In der Skihütte Piz Beverin bei Uschi und Beni bekam ich noch ein kleines Einzelzimmer, denn zelten wollte ich bei der schlechten Wettervorhersage nicht. Das Treffen (Foto) war dann auch ganz lustig, habe wieder nette Leute kennengelernt (Foto: Willi, der Chefbiker) und viel gelacht. Tagsüber war ich wandern (Foto) - bei dem unbeständigen Wetter war das die beste Alternative. Meine Weiterfahrt nach Südtirol hatte ich für den Sonntag geplant, und schon im Voraus ein Zimmer mit Balkon für eine Woche ÜF zu 21,80/Tag im Schneeburghof bei Fam. Waldner gebucht. Auch das sollte sich als großer Glücksgriff herausstellen, denn zufällig habe ich eine bikerfreundliche Pension erwischt, die zu dieser Zeit von verschiedenen Bikern gut besucht war (Foto). Die Herberge war sehr gemütlich ausgestattet, mit Swimmingpool (Foto), Sonnenterrasse, Tischtennisplatte, Sitzecken mit Bergblick. Abends wurden auf Wunsch  leckere Omelettes oder Vesperplatten serviert- ich liiiiebe seitdem den Südtiroler Schinkenspeck! Die Mahlzeiten  konnte man im Kreise der anderen Gäste vorm Haus auf den Sitzecken einnehmen (Foto) und dabei die traumhafte Aussicht auf die abendliche Bergwelt genießen. Nach dem Essen ein guter Südtiroler Schnaps (keuch ... war das ein Zeugs ...) Mit Klaus und den beiden Ronalds aus Wolfenbüttel und Hamburg eine Runde Tischtennisspielen mit angeheitertem Kopf, heimliche Schnapsrunden..  und Max, den ungestümen Hund, an die Schaukel gefesselt, damit er uns nicht immer den Ball wegfraß. Gegen 23 Uhr eine Runde Baden im dunklem Swimmingpool und verwundert einem heimlichen Fotografen hinterherschauen (wer war das???) Alles in Allem ein lustiger, gelungener Urlaub mit 2997 km mehr auf dem Tacho!

Donnerstag 10.06.04, Anreise Schweiz
Nach Tschappina/Schweiz über Konstanz – Wil – Wildhaus – Vaduz – Chur – Lenzerheide – Thusis – Obergmeind (Foto). Absatteln am  Haus Piz Beverin, bei Beni und Uschi (Foto). Abends: Spaziergang nach Ober-Urmein, gemütliches Beisammensitzen beim Motorradtreff der MF Heinzenberg 
(Foto: Tschappina) .
Freitag 11.06.04 Wanderung Heinzenberg

Bedeckter Himmel. Das Motorrad darf sich ausruhen. Spaziergang+Frühstück in Ober-Urmein bei den Motorradfreunden. Aufstieg zum Tguma (2163m) und Gratwanderung mit Blick zum Piz Beverin auf dem Heinzenberg (Foto). Eis essen am Glaspass bei Sabine im Berggasthaus Beverin. Mittlerweile Sonnenschein  und gute Sicht. Heimkehr in die Skihütte (Haus Piz Beverin) und  gemütlich Buch lesen auf der Terrasse.
Samstag 12.06.04 Wanderung Viamala-Schlucht
Regen! Das Motorrad darf sich wieder ausruhen!  Abstieg nach Tschappina, Busfahrt nach Thusis, (mittlerweile Sonnenschein) Wanderung in die Viamala-Schlucht (Foto).
Sonntag 13.06.04 Weiterfahrt nach Como und Südtirol
Regen! Das Motorrad muß sich wieder bewegen. Erst mal aufsatteln und anschieben (Zündkerzen naß?). Fahrt über Andeer – Sufers – Splügen  -  Splügenpass (2113m,  Hilfe!!! Nie wieder sonntags!) zum Comer See. Kurze Rast nahe Gravedona am See (Foto). Weiterfahrt: Morbegno – Sondrio – Edolo – Passo de Tonale (1883m) – Mezzana - Male` - Revo` -  Fondo – Gampenjoch (1518m – traumhaft schön!!! ) – Lana  (Foto) – Meran – Dorf Tirol. Absatteln im Schneeburghof.
Montag 14.06.04: Jaufenpass, Penserjoch, Nigerpass
Sankt Martin – Walten -  Jaufenpass (2094m, Foto) – Sterzing -  Penserjoch (2211m traumhaft schön!!! Foto ) – Sarntheim/Sarntal – Tiers - Nigerpass (1630m) - Welschnofen - Bozen. Stadtbummel und Rückfahrt über SS38 nach Meran – Dorf Tirol.
Dienstag 15.06.04 Wanderung zur Mutspitz
Fahrt mit der Bahn zur Hochmut. Aufstieg zur Steinegg, Meraner Höhenweg zur Leiteralm (1522m) mit herrlichem Panoramablick . Steiler Anstieg (1,5 Stunden) zur Taufenscharte (2230m) - wunderschöner Höhenweg über Geröll und kleine Schneefelder (Foto) zur Mutspitz (2294m). Abstieg über Mutkopf (Foto), untere Muthöfe, Kuhsteig nach Dorf Tirol.

Mittwoch 16.06.04 Gardasee

SS38 / SS12 nach Montagna – Anterivo  (superkleine Sträßchen, teils 2m breit)– Capriana – Passo di Manghen (2047m, traumhaft schön!!!, Foto) – Borgo – Caldonazzo – Lavarone (Schleichweg über kleine Bergstraße mit vielen engen Kehren, traumhaft schön!!!) – Passo del Sommo (1343m) – Folgaria – Rovereto – Mori – Nago Torbole – Riva del Garda – Limone – Pieve Tremosine (Foto1, Foto2). Über Autobahn zurück.
Donnerstag 17.06.04 Große Dolomitentour (Foto1, Foto2)
A22 bis Klausen. St.Ulrich – St.Christina - Wolkenstein – Passo di Sella (2214m, Foto) –Passo di Pordoi (2239m) – Livinallongo – Passo di Falzarego (2117m, Foto1, Foto2) – Passo di Giau (2233m, Foto, traumhaft schön!!!, Schwätzchen mit zwei Bikerinnen aus dem Bergischen Land) – Alleghe – Falcade – Passo di Valles (2033m) – Passo di Rolle (2180m) - Fiera – Canal San Bovo – Einkehr mit leckerer Schinkenspeckplatte in Ronco – Passo di Broncon (1615m) – Pieve – Strigno - Borgo – Pergine – Trento – Autobahn zurück.
Freitag 18.06.04 Stilfserjoch
Naturns – Kastelbell - Abstecher ins Martelltal – Prat am Stilfserjoch – Stilfs – Stilfserjoch (2757m erwartungsgemäß traumhaft schön!!! Foto1, Foto2, Foto3, Foto4) – Bormio – Passo di Gavia (2621m) – Passo di Tonale (1883m) – Male’ – Cles – Sanzeno – Romeno – Mendelpass (1363m) – Eppan – Missian – Andrian – Tisens – Lana – Meran – Dorf Tirol.
Samstag, 19.06.04 Ultental, Urlärchen
Regnerisch!!! Deshalb nur kurze Tour ins Ultental, die 2000 Jahre alten Urlärchen (Foto1, Foto2) anschauen. 
Nachmittag: im Sonnenschein zu Fuß nach Meran, Stadtbummel. 
Sonntag: Heimfahrt im Regen (Foto)

Abreise, 7 Stunden nasse Fahrt über Reschenpaß, Fernpaß

Zusammenfassung: Fotos der schönsten Pässe


 

Südfrankreich/Pyrenäen 14.08.-25.08.03

Im Jahre 2002 lernte ich in Südfrankreich  Hennes kennen, einen BMW-Biker aus Bremen, der mir von seinen Touren und guten Erfahrungen mit Hotels und Pensionen vorschwärmte. Außerdem fand ich auch im "Tourenfahrer" -Heft mehrere bikerfreundliche Hotel-Empfehlungen für Südfrankreich. So buchte ich 3 Nächte in St. Dezery bei Karl-Heinz und Silvia im Les Olivettes. Wir genossen die gemütlichen Abende zusammen mit anderen deutschen Bikern, aßen uns den Ranzen voll mit leckerer provencialischer Küche (Danke, Silvia !!!) und planschten im Swimmingpool. Auch das Frühstück war allererste Klasse - typisch deutsch, also reichhaltig, mitten in Frankreich! Die Unterkunft war recht komfortabel, wie in einer kleinen Ferienwohnung, alles neu renoviert, mit Küchenzeile.
Danach blieben wir  3 Nächte im Hotel Les Bellugues in St. Jean du Gard in den Cevennen. Das Hotel liegt mitten in der Stadt, ist aber eine überraschend grüne Oase mit Swimmingpool in einem Hinterhof. Es ist  unter französischer Leitung, ein älterer, aber sauberer Flachbau mit hohen Fenstern. Abends machten wir regelmäßig einen Bummel durch den alten Kern der Kleinstadt und futterten uns durch die französischen Restaurants. Geheimtipp: Leckere Crepes schon zu  5 Euro gibt es im "La Treille" Restaurant, 10 Rue Olivier de Serres.  
Letztes Ziel:  4 Nächte in  der Languedoc / Roussillon, im Relais de L'Alaric in Moux, direkt neben der von Holger geführten Bikerpension Maison Las Clauzes. Auch im Alaric hatten wir einen Swimmingpool. Familie Jean Pierre Sarda sprach nur französisch und englisch, war aber sehr zuvorkommend und auch das Zimmer war sauber und ruhig. Nur 3 Minuten Gehzeit hatten wir bis zur Maison Las Clauzes, die von Holger alleingeführt wird. Dort aßen wir uns regelmäßig an Gegrilltem und Überbackenen satt, von Holger und seiner Haushälterin Claudine selbst zubereitet - es war einfach köstlich. Wieder saßen wir gemütlich mit deutschen Bikern zusammen und genossen den Sonnenuntergang, und einmal auch ein schönes Gewitter. 
Ich kann alle Unterkünfte nur wärmstens empfehlen!!! 


Adressen (Bei Interesse bestellt Euch doch dort einfach die Hausprospekte): 

Les Olivettes in St. Dezery bei Uzes (Nimes);  - gibt es nicht mehr! Die Familie Vogtmann ist umgezogen, jetzt ist sie hier in St. André de Cruziéres an der Ardeche zu erreichen unter Tel. 0033- 6 22 21 87 27
Hotel Bellugues, St. Jean du Gard
  Tel.
Tel : 0033- 4 66 85 15 33- Fax : 0033- 4 66 85 32 08
Relais d `Alaric, in Moux zw. Carcassonne und Narbonne; Tel. 0033 - 468439768
www.las-clauzes.de Moux; Tel. 0033 - 468439237

Arbeiten in Südfrankreich!!!  Mietmotorrad , Kost und Logie frei!!! 
Holger sucht immer wieder Leute, die den Urlaub bei ihm verbringen, um ihm unter die Arme zu greifen. Auch Handwerker sind gesucht, oder einfach Leute, die mal beim Tischdecken / Abräumen / Birne auswechseln / Wände streichen / Rasenmähen ohne Bezahlung behilflich sind. Kost und Logie frei. Mietmotorrad (BMW Enduro) frei! Das kann man sich überlegen!!! 

Tourbericht
14.08.03 Start bei Tachostand 35840 km gegen 5 Uhr. Ankunft gegen 19.30 Uhr in Valloire, in den Hoch-Savoien, franz. Alpen. 1 Nacht im Grand Hotel. Etappe 769 km.
15.08.03 Fahrt über den Col du Galibier nach Briancon - Lac du Serres Poncon - Laragne Monteglin - Rosans - Bollene - Bagnols - Uzes nach St. Dezery . Etappe 383 km. Fotos
16.08.03 Die Ardeche-Tour: Baron - Brouzet - Barjac - Vallon Pont Darc - Ardechetal - Pierrebrune - Gorges de la Ceze (Badestopp)  - Lussan - Uzes - St. Dezery. Etappe 225 km.
17.08.03 "Orkanfahrt" ans Mittelmeer: Nimes - Aigues Mortes (Besichtigung der Festungsstadt) - St. Gilles - Bellegarde (Hier: Test der Fahrteigenschaften unserer Motorräder in einem orkanartigen Unwetter, anschließend Kaffee trinken bei Sebastian und Esmeralda in der Garage) - Beaucaire - Uzes - St. Dezery. Etappe 190 km. Fotos
18.08.03 Anfahrt und Schnuppertour die Cevennen:  Anduze - St. Jean du Gard (Hotel Les Bellugues) - Lasalle, St. Hippolyte - Grotte des Demoiselles - Ganges - Col de la Sereyrede - Mount Aigoual - Col du Perjuret - Florac - Corniche des Cevennes - St. Jean du Gard. Etappe 245 km.
19.08.03 Tour zur Gorges du Tarn: Saumane - St. Andre - Rousses - Col du Perjuret - Gorges de la Jonte - Gorges du Tarn (Badestopp) - Florac - Barre - St. Germain - St. Jean du Gard. Etappe 211 km. Fotos
20.08.03 Tour zum Lac Villefort: Aubignac - St. Paul - La Croix des Vents - Col de la Baraque - Col de Pendedis - St. Andre de Lancize - Col de Jalcreste - St. Privat - St. Frezal - St. Maurice - Vialas - Genolhac - Villefort  (Badestopp) - St. Andre - Bresis - Aujac - Bordezac - Besseges - St. Ambroix - Ales - Anduze - St. Jean du Gard. Etappe 233 km.
21.08.03 Anreise nach Moux durch das Hochland der Languedoc: Anduze - St. Hippolyte - Ganges - Cirque de Navacelles - St. Pierre - St. Etienne - Lodeve - Lac du Salagou - Octon - Salasc - Bedarieux - Olargues - St. Pons - Rieussec - Olonzac - Puicheric - Moux. Etappe 254 km. Fotos
22.08.03 Badetour zur spanischen Küste: Narbonne - Perpignon - Le Boulou - Le Perthus (Spanien) - La Jonquera - Espolla - Llanca (Badestopp) - Port Bou - Banyals - Collioure - Argeles - Bages - Thuir - Millas - Estagel - Tautavel - Tuchan - Durban - Thezan - Ferrals - Moux.  Etappe  367 km.
23.08.03 Pyrenäen-Tour: Narbonne - Perpignan - Le Boulou - Amelie les Bains - Prats deMollo - Col d'Ares - Ripoll (Spanien) - Ribas - Puicerida - Bourg Madame - Mont Louis - Olette - Prades -  Millas - Estagel - Tautavel - Tuchan - Durban - Thezan - Ferrals - Moux. Etappe 453 km. Fotos
24.08.03 Tour zum Narbonne Plage (Badestopp) über Autobahn. Etappe 125 km.
Und wozu ist ein gelbes Langenscheidt-Wörterbuch am Strand zu gebrauchen???? Siehe 
Fotos;    
25.08.03 Heimfahrt über die Autobahn. Etappe 1099 km


Tourbericht Südschwarzwald, 20.-21.07.02    Foto
Es sollte eigentlich eine Tour ins Bergische Land werden, aber das Wetter im Norden spielte nicht mit! Überhaupt war für ganz Deutschland flächendeckend Regen gemeldet, und unsere dritte Dreiländermädeltour schien bis zuletzt in Gefahr. Dann wurde für Deutschlands Süden Schönwetter prophezeit und wir disponierten kurzfristig um: Brigitte kannte bereits den wunderschönen Südschwarzwald!  Ich besaß zuhause nur ein paar ältere Prospekte von Dachsberg und Höchenschwand, die ich sofort herauskramte. Als ich darin herumblätterte, freute ich mich bereits riesig auf den angepriesenen Alpenblick, der sich von den Erhebungen des Südschwarzwaldes bieten sollte. Beim Buchen der Übernachtung und  später unterwegs kam uns der Kosename für diese Tour in den Sinn: die "Hirschtour"!
Als wir am Samstag anreisten und uns gegen Mittag auf den Kandel, mit 1241m eine der höchsten Erhebungen dieser Gegend vorkämpften, stellten wir fest, dass es wohl an diesem Wochenende keinen Alpenblick geben würde. Aber die tollen Straßen entschädigten uns reichlich. Die "badische Brigitte" (klingt gut, nicht?) führte uns über alle grünen Straßen der Region, aber wirklich über alle!!! Keine als Panoramastraße markierte Piste im ADAC-Atlas war vor uns sicher!  Auf dem Belchen (1414m) , der nächsten größeren Erhebung, versuchten wir es erneut mit dem Alpenblick, aber wieder vergebens, die Sicht war zu diesig. Es waren in der Sonne immerhin schätzungsweise 30 Grad. In Staufen, einem urigen Fachwerkstädtchen südlich von Freiburg, genossen wir einen Eiskaffee, bevor wir uns wieder in östliche Richtung, also Hochschwarzwald begaben. Zum Abschluß besichtigten wir die wunderschöne Benediktinerabtei in St.Blasien, welche ganz mit weißen Marmor und Stuck ausgestattet ist. Wirklich sehenswert!  Gegen Abend kamen wir an dem von uns ausgesuchten Gasthof "Zum Hirschen" in Wolpadingen an. Deshalb die "Hirschtour"! Egal in welchem Ort, überall gab es ein Gasthaus oder Hotel "Zum Hirschen". Wir haben uns den Hirsch in Wolpadingen herausgesucht und es war ein sehr guter Griff! Es verfügte über ein Restaurant mit bekannt guter Küche, über  Sauna und Hallenbad sowie etliche schöne  Doppel- und Einzelzimmer mit Blick über die weiten Wiesen der Region Dachsberg.   
Die Wirtin Martina erwies sich nach  dem herzhaft leckerem Abendessen als sehr lustig und gesprächig und wir saßen bis knapp Mitternacht in der gemütlichen Gaststube und klönten über Gott und die Welt. Nebenbei pries Martina  die vielen Wandermöglichkeiten in der Umgebung an und machte mir als Wander-Narr eine Gruppentour für das nächste Frühjahr schmackhaft.  Als Muß für Motorradfahrer empfahl Martina uns das Albtal, welches sich wirklich als ein besonderes Schmankerl herausstellte.  Nach einer guten Nacht in weichen Betten und leicht gestört von den Stechmücken, folgten wir Martinas Empfehlung durch das Albtal und klapperten noch alle grünen Sträßchen nördlich von Waldshut-Tiengen ab. Einen Regenschauer überbrückten wir unter einem Sonnenschirm bei einer gemütlichen Einkehr  im  Lokal "Falschmünzer"  in Elzach, nordöstlich von Freiburg. Und dann ging es über die Autobahn nach Hause. Unser Tacho zeigte zum Schluß 895 km, na das reicht ja für's ganze Wochenende, oder?  

Tourbericht Südfrankreich/Provence, 24.05.-02.06.02     Fotos

Die Idee kam uns beim  Lesen eines Inserates  im Motorradszeneheft. Dort wurde  ein Landhaus in Südfrankreich (nördliche Provence) beschrieben, welches von einem deutschen Ehepaar, Helmut und Karin Grunau, bewirtschaftet wurde und besonders bikerfreundlich war. Der Ort Vaucluse gehört zu Montjay Rosans, und befindet sich einige km westlich von Serres  und nördlich von Sisteron. Er liegt auf 1000m Höhe und hat noch keine hundert Einwohner. Das Haus wird mittlerweile nicht mehr von Karin und Helmut vermietet.

Es war über 200 Jahre alt, wunderschön gemütlich hergerichtet und verfügte über mehrere Doppelzimmer mit Etagendusche und Etagen-WC. Mangels Supermarkt und Bäckerei empfiehlt sich Halbpension zu buchen. Karin Grunau bewirtete ihre Gäste täglich mit typisch provencialen Speisen zu guten französischem Rotwein. Nach dem Essen ließ man den erlebnisreichen Tag mit Helmut im Bierkeller ausklingen oder man genoß die Abenddämmerung im Garten. Ausflugsmöglichkeiten gab es viele. Wenn man möchte, kann man mit Helmut die waldreiche Gegend rund um Vaucluse erwandern oder unter seiner Führung die abgelegenen Motocross-Strecken entdecken.   
Hauptsächlich interessierten uns natürlich die landschaftlichen Schönheiten im Umkreis bis 150 km um den Ort. Es verging kaum ein Tag, an dem wir nicht 200 km mehr auf unserem Tacho hatten. Es war unbegreiflich: Auf traumhaften Strecken, die in Deutschland längst touristisch überlaufen und ausgeschlachtet wären, begegnete uns in Frankreich kaum ein Auto! Abgesehen von der Verdon-Region sowie Marseille konnte man sonst stundenlang fahren, ohne mit viel Gegenverkehr rechnen zu müssen. Pässe bis ca. 1500 m Höhe fanden sich zahlreich direkt vor unserer Haustür. Hier machte das Fahren noch Spaß!
...Grand Canyon du Verdon, Lac de Serre Poncon, Lac de St.Croix, Gorges de Nesque, Gorges de la Mèouge...
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die Hoch-Provence ist mit Abstand die schönste Landschaft, die wir in all unseren Urlauben bisher gesehen haben !!!
Einziger Wermutstropfen bei der Tour war der Defekt an meinem Motorrad (verdreckter Vergaser), welcher aber freundlicherweise  binnen 2 Tagen behoben wurde vom SUZUKI-Vertragshändler YAKOMOTOS in Chateau Arnoux, Tel. 0492641222, deutscher Inhaber!  KAWASAKI-Werkstätten sind rar in der Gegend... Danach machte das Gasgeben aber wieder richtig Laune !

Freitag 24.05.02 Anreise nach Frankreich A35 – Basel/Schweiz  – Fribourg – Les Mosses -Zwischenstopp

Samstag 25.05.02 Weiterfahrt über  Aigle – Martigny/Frankreich – Col de la Forclaz 1527m – Col des Montets – Chamonix – Col de la Forclaz 870m – Col de la Madeleine 2000m – Col du Galibier 2645m – Col du Lautaret 2058m – Briancon – Lac de Serre Poncon – Montjay Vaucluse

Sonntag 26.05.02 Mittags: Wandern 4 Std. rund um Montjay. Abends: Tour L’Epine – Serres – Aspres Sur Buèch – Col des Pennes 1040m – Col de Pommerol 1072m / Col de Tourettes 1126m – Montjay Vaucluse

Montag 27.05.02 Tour Sisteron – Chateau Arnoux – Manosque – Riez – Lac de St. Croix – Grand Canyon du Verdon – Castellane – Chateauredon – Sisteron – Montjay Vaucluse

Dienstag 28.05.02 Tour Chateau Arnoux – Forcalquier – Canyon du Oppedette – Apt – Roussillon – Fontaine de Vaucluse – Carpentras – Verclause – Rosans – Montjay Vaucluse

Mittwoch 29.05.02 Tour A51-Marseille – Calanques - Callelongue – Col de la Gineste 327m – Cassis – Le Pas de la Colle 340m – La Ciotat – Sainte Baume – Manosque – Chateau Arnoux -  Montjay Vaucluse

Donnerstag 30.05.02 Ganztageswanderung, ca. 18 km,  ab Orpierre  Foto – Höhenweg - Col de Lebre Cuite - Montjay Vaucluse 

Freitag 31.05.02 Tour Col de Reychasset 1052m – Col de la Chapelles 868m – Col de Fontaube 635m – Sault – Gorges de Nesque – Mont Ventoux 1912m – Col de Tempetes 1841m – Baden in der Mèouge - Montjay Vaucluse 

Samstag 01.06.02 Abreise über  Grenoble – Chambery – Col de Plainpalais – Annecy – Bonneville – Les Gets – Le Biot – Monthey – Les Diablerets – Chateau d’Oex - Zwischenstopp.

Sonntag 02.06.02 Weiterfahrt über Saanen – Jaunpass 1509m – Fribourg – Solothurn – Weißensteinpaß – Basel – Frankreich A35 - Pfalz


Tourbericht Toscana , 26.05.-04.06.00

Der Vorschlag für diese Tour kam von meinem damaligen Freund Andi. Ich selbst war zuerst gar nicht so scharf auf eine solch weite Strecke zu fahren, habe es aber im nachhinein nicht bereut! 

ÜBERNACHTUNG in Marina di Massa  im Hotel Tilly
Das Hotel haben wir damals über TUI gebucht, wir waren selbst überrascht, dass es so günstig war. Zu DM-Zeiten waren es noch 500,- DM pro Person mit leckerer Halbpension (3 Gänge Menü, Wahl zwischen 2 Gerichten). Die Chefin spricht deutsch! Das Hotel liegt im Zentrum von Marina di Massa, sehr ruhig, mit grünem Garten, Swimmingpool, Sonnenwiese. Ca. 200m zum Meer (leider ist der Strand teuer !!! Ca. 20 DM für eine Liege mit Stühlen)  Das Zentrum mit tollen Eisdielen ist natürlich in der Nähe. Es war für unsere Verhältnisse  ein recht komfortabler Motorrad-Urlaub, da wir immer abends erst noch in den Pool gesprungen sind, den Popo etwas abkühlen!!! Leider war Badekappenpflicht, die gab es zu leihen, da haben wir lustig ausgesehen! 
Das Motorrad stand im sicheren Hof, unter einer Pergola.

Ihr findet das Hotel Tilly:  wenn Ihr an der Strandpromenade Richtung Süden entlang fahrt, rechts das Meer, links seht Ihr ca. 300m zurückversetzt  die Großbuchstaben TILLY auf dem Haus. Man kann es eigentlich nicht verfehlen.

Bei der Anreise sind wir unter anderem durch die Apuanischen Alpen gefahren: von Modena nach Lucca - herrlich!!

Mir haben persönlich die Apuanischen Alpen fast am besten gefallen, ein Geheimtipp:
Lago di Vagli, ein Bergsee, in dem ein in den 60er Jahren geflutetes Dorf versunken ist. In der Mitte eine Insel mit dem alten Rest des Bergdorfes darauf. Eine riesige Brücke über den Stausee. In einem alten MERIAN-Heft habe ich davon gelesen. Mich hat die Geschichte so beeindruckt, dass ich damals gleich dahin gefahren bin, und es hat sich super gelohnt.  An einem kleinen Restaurant an der Straße, irgendwo in der Nähe der kleinen Brücke zur Insel hinüber, haben wir gut und günstig Nudeln mit Steinpilzsoße gegessen.

Cinque Terre ist natürlich auch unbedingt sehenswert! Wir waren damals in Monterosso. Mich haben die Serpentinenstraßen hinunter in den Ort beeindruckt. Super-steil !!!! Aber ich hab es geschafft, wenn auch mit Herzklopfen!!! Unten im Ort hat es etwas seltsam nach Fisch gerochen .. na ja, wir mußten ja auch unbedingt einen Spaziergang am Hafen machen ... ::--)))

Nördlich von La Spezia (eine Drecksstadt, viel Industrie!!!) fangen die schönen Sträßchen an. Der Hit soll ja  Portofino sein, leider haben wir das von Massa aus an einem Tag nicht geschafft (trotz Rückfahrt über die Autobahn!)

Alles in allem hat mir der Urlaub sehr gefallen und auch der Standpunkt des Hotels. Weiter unten im Süden wird es karger, trockener, und wir hatten da oben die grüne Toskana, direkt am Meer, nahe Cinque Terre und den Apuanischen Alpen. Nach Siena ist es eine schöne Tagestour, hat sich natürlich auch sehr gelohnt! Und San Gimignano müßt Ihr unbedingt sehen!  Florenz haben wir ausgelassen, da wir nicht wußten, wie sicher die Moppeds dort sind. Es war auch sehr heiß, sodaß wir keine Lust auf eine Großstadttour hatten.

An Volterra habe ich die etwas negative Erinnerung, dass das Restaurant, wo wir gespeist haben, sehr sehr teuer war. Typische Abzockerei. Nun, in den anderen Touri-Hochburgen ist es ja genauso. Ich finde, die kassieren schon sehr viel, allein für die Tischgebühr! Das waren damals schon meist 4 DM pro Person. Ist aber typisch italienisch.

Viareggio fand ich auch nicht schlecht, liegt ja direkt am Strand, hat eine kleine Einkaufspromenade und eine Mole, wo man weit rauslaufen kann, in den Yachthafen.

Da ich zwei Tage Pause gemacht hatte (1 Pooltag, 1 Strandtag) sind nur 4 Motorradtouren verzeichnet. Bei der  An- und Abreise verbrachten wir  ja jeweils noch 1 Tag in Österreich.

Touren:
1.) Massa – Castelnuovo di Garfagnana – Lago di Vagli – Camporgiano – Casola – Rometta – Fosdinovo – Marina di Carrara (Abstecher in die Marmor-Steinbrüche möglich) – Massa.

2.) Massa – SS1 Pisa – Volterra – Saline – Ponte Ginori – Cacina – Rosignano – Collesalvetti – Pisa – Massa

3.) Massa – Riomaggiore – Coniglia – Monterosso al  Mare – E80 zurück nach Massa


4.) Massa – E76 über Florenz nach Staggia – San Gimignano – Siena – Castellina – Greve – Strada – E76 zurück nach Massa


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